Erster Auslandseinsatz 2010 für das THW Gotha Tosten Pinkwart 15.06.2010-17:22   TOP 
news/icon/news_einsatz.gif Eckdaten vom Einsatz Budapest.

Eingesetzte Helfer : Gruppenführer der Bergungsgruppe 1 (GruFü B1) Heiko Moltz und der Ortsbeauftragte (OB) Torsten Pinkwart
Eingesetzte Technik : Mehrzweck Kraftwagen (MzKW) + Anhänger

Alarmierung erfolgte am Mittwoch, dem 09. Juni 2010, um 17 Uhr durch die Geschäftsstelle (Gst) Erfurt. Umgehend wurde alles weitere durch den OB veranlasst. Der MzKW musste von mehreren Helfern des Ortsverbandes (OV) abgelastet werden. Die sich auf dem MzKW befindliche Technik verblieb im OV. Die Ladefläche wurde zum Transport der Sandsäcke gebraucht.

Um 19 Uhr erfolgte die Abfahrt im OV nach Trebsen, dort befindet sich ein Sandsacklager der Thalsperrenverwaltung.

Auftrag: 1 Million Sandsäcke nach Budapest transportieren

OV Gotha transportierte 73.000 Sandsäcke mit einem Gewicht von 13,8 Tonnen.

Ankunft in Ungarn: Freitag, 11. Juni 2010, 5:00 Uhr
Start Richtung Heimat: Freitag, 11. Juni 2010, 17:00 Uhr
Ankunft zurück im OV Gotha: Samstag, 12. Juni 2010, 10:00 Uhr

Insgesamt legten die Fahrzeuge 2.600 Kilometer zurück.


 Kanzlerin lobt Helfer in Brandenburg BUND 01.06.2010-08:27   TOP 
news/icon/news_fachgruppen.gif Bei ihrer Stippvisite in Frankfurt (Oder) lobte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am Samstag den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer. „Ihr habt Eure Sache gut gemacht“, sagte die Regierungschefin im Gespräch mit THW-Kräften. Begleitet wurde Merkel von Brandenburgs Ministerpräsident Mathias Platzek: Beide Politiker forderten die Helfer aber auf, nicht nachlässig zu werden.

In Frankfurt (Oder) gilt seit Freitag die höchste Alarmstufe. Hier waren allein am Samstag fünf THW-Ortsverbände eingesetzt. Weitere Gefahrenstellen der Oderflut finden sich im Landkreis Oder-Spree und Märkisch-Oderland. In beiden Gebietskörperschaften sind THW-Helfer zur Unterstützung eingesetzt, um die Auswirkungen des Hochwassers einzudämmen. So werden nach wie vor im Rahmen der Deichverteidigung Sandsäcke zum Abdichten gefüllt. Darüber hinaus beseitigen weiterhin zwei THW-Fachgruppen Wassergefahren auf der Oder schwimmendes Treibholz. Zurzeit sind rund 200 freiwillige THW-Kräfte im Einsatz. Weitere Hilfe des THW steht auf Abruf bereit. Die Leitungs- und Koordinierungsstäbe auf lokaler, regionaler und Bundesebene beobachten die Lage, um ein schnelles Eingreifen zu ermöglichen.